dog-1149964_1280Auf den geliebten Vierbeiner verzichten Hundebesitzer nur in den wenigsten Fällen. Egal wohin es geht, der Hund kommt mit. Das Verhalten der Hunde variiert dabei von lethargischer Ruhe bis hin zu hysterischem Bellen, das erst endet wenn der Motor nicht mehr läuft. Doch neben der Lärmbelästigung, kann ein Hund auch eine große Gefährdung der Sicherheit bedeuten. Gerade wenn sich Herrchen und Frauchen auf den Hund verlassen, und davon ausgehen, dass er seinen Platz im Fußraum nicht verlassen wird, kann es zu unschönen Überraschungen kommen. Doch als Hundebesitzer sollten Sie an Ihre Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern denken.

Zu sicheren Transportsystemen gibt es keine Alternative

Kein Hund ist so gehorsam, dass er nicht während einer Autofahrt durch bestimmte Reize oder Situationen plötzlich mal seinen Platz verlassen wird. Das bedeutet nicht nur für ihn ein großes Verletzungsrisiko, sondern für das ganze Fahrzeug und dessen Insassen steigt die Unfallgefahr um ein Vielfaches. Sie sollten sich also unbedingt über die geltenden Konditionen Ihrer Versicherung informieren. Zwar gilt ein Vierbeiner im Auto als Ladung, jedoch kann eine Versicherung die Schadensdeckung aussetzen, wenn es Hinweise darauf gibt, dass der Unfall von einem ungesicherten Hund verursacht wurde. Es lohnt sich also hier eine detaillierte Beratung in Erwägung zu ziehen und einen Autoversicherung Vergleich zu machen. Mangelndem Versicherungsschutz gehen Sie nur aus dem Weg, indem Sie sich genau über Ihrem Hund entsprechende Transportmöglichkeiten informieren. So können Sie dem Hund zum Beispiel ein Geschirr anlegen, der mit dem Verschlussteil des regulären Dreipunktgurtes verbunden werden kann. Auch eine Box kann besonders bei kleinen Hunden sowohl für den Urlaub als auch sonstige Fahrten sinnvoll sein. Der Kofferraum ist aber sicherlich die beste Variante einen Hund sicher zu transportieren.

Ein kleiner Hund ist nicht gleich sicher

Oft tappen Hundebesitzer in die Falle, einen kleinen Hund für besonders sicher zu halten. Er passt vielleicht wunderbar in den Fußraum, ist aber oft auch sehr flink und schreckhaft. Wenn Sie allein im Auto sind, ist schnell die Situation da, in der Sie gestresst und panisch versuchen den Hund zu beruhigen. Das bedeutet oftmals eine totale Störung der Konzentration auf den Straßenverkehr, weil man sich nach hinten zur Rückbank beugt. Sie sollten sich in jedem Fall darüber bewusst sein, dass in erster Linie Ihr Hund von mehr Sicherheit profitieren wird. Besonders auf langen Reisen mit dem Haustier werden große wie kleine Hunde ungeduldig und benötigen regelmäßige Pausen mit Spaziergängen.